Mein erster Tag bei der Rheinbahn

„Willkommen in der Familie“ – so werden die neuen Auszubildenden bei der Rheinbahn begrüßt. Mit mir zusammen treten weitere 45 Auszubildende ihre Lehrjahre bei dem Düsseldorfer Verkehrsunternehmen an. Am 3. September ging es los: Zur offiziellen Begrüßung auf dem Betriebshof Heerdt, wo auch die Ausbildungswerkstätten der Rheinbahn sind. Begrüßt wurden wir von vielen Unternehmens-Vertretern, wie zum Beispiel dem Vorstand, dem Vorsitzenden des Betriebsrates, dem Bereichsleiter Personal, Soziales und Organisation, der Gleichstellungsbeauftragten, Mitgliedern der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) und allen Ausbildern.

Mein erster Eindruck war, dass die Rheinbahn ein sehr guter Arbeitgeber ist. Das wurde mir bei der Vorstellungsrunde deutlich. Viele der für uns Verantwortlichen sind schon über zwanzig Jahre dabei und man hatte das Gefühl, dass sie immer noch Spaß an ihrer Arbeit haben. Eine Besonderheit war, dass ein Ausbilder für Elektrotechnik sein Jubiläum für 25 Jahre Rheinbahnzugehörigkeit feierte und besonders geehrt wurde.

Nach der Begrüßung wurde ein Pressefoto gemacht. Dies wird zusätzlich in der nächsten Ausgabe der Mitarbeiterzeitung „Das Rad“ erscheinen, damit alle Rheinbahner die neuen Auszubildenden schon einmal gesehen haben.

Die Verwaltung als Arbeitsplatz
Danach sind wir Kaufleute in die Verwaltung nach Lierenfeld – „Rheinbahnhaus“ genannt – gefahren, damit wir unsere zukünftige Arbeitsstätte kennenlernen können. Wir wurden von den Auszubildenden aus dem zweiten Lehrjahr begrüßt, die eine kleine Vorstellungsrunde vorbereitet hatten. Uns wurde gezeigt, wie alles funktioniert und wie unser neuer Alltag abläuft. Nach der Mittagspause hatten wir eine Arbeitssicherheitsunterweisung, damit wir wissen wie man sich im Rheinbahnhaus und auf dem umliegenden Betriebshof mit Bus- und Bahnbetrieb sowie den Werkstätten verhalten muss.

Damit wir das Rheinbahnhaus ein bisschen besser kennenlernen, wurde eine Schnitzeljagd für uns veranstaltet. Wir wurden in Zweiergruppen aufgeteilt und bekamen einen Briefumschlag um verschiedene Personen und Abteilungen aufzusuchen. Dabei haben wir kleinere Aufgaben erfüllen müssen. Als „Neulinge“ waren wir darauf angewiesen, die Kolleginnen und Kollegen um Hilfe zu bitten. Zum Beispiel haben wir herausfinden müssen, welche besonderen Aufgaben die Leute in den Abteilungen für uns haben. Dabei haben wir unsere Ausbildungsbeauftragten kennen gelernt. Manche von ihnen werden uns während der Ausbildung im Rahmen des Werksunterrichtes begegnen. Zusätzlich haben wir zum Beispiel gelernt was „Maikäfer“ sind – nämlich Umschläge in denen die Hauspost der Rheinbahn transportiert wird. Außerdem haben wir weitere Mitglieder der JAV kennen gelernt.

Für mich war es ein gelungener Einstieg in die „Rheinbahnwelt“ und wir wurden von allen sehr herzlich aufgenommen. Die Rheinbahn hat es geschafft, dass ich mich von Anfang an wohl und willkommen gefühlt habe.

Informationen zur Autorin:

Dies ist ein Gastbeitrag von unserer Auszubildenden Denise Juntermanns. Sie ist 20 Jahre alt und lernt bei der Rheinbahn seit September 2018 Kauffrau für Büromanagement.

3 Comments

  1. Michael 10. Oktober 2018 um 17:19 Uhr - Antworten

    Jetzt fehlt als Gegenstück noch „Mein letzter Tag bei der Rheinbahn“, z. B. weil ab morgen die Rente los geht mit einem Rückblick auf das bisherige Arbeitsleben. „Ich fand’s gut, dass…“ oder „mich hat immer gestört, dass…“
    Mich würden u.a. da interessieren was das Fahrpersonal zu den Fahrzeugen sagt, also z. B. Lieblings-Bushersteller weil Eigenschaften … .

  2. Markus P. 19. November 2018 um 11:58 Uhr - Antworten

    Es scheint mir doch so, dass es eine sehr herzliche und warme Begrüßung ist, wie die neuen Auszubildenden empfangen werden. Da fühlt man sich gleich willkommen, sodass Motivation steigen. Immerhin beginnt man mit der Ausbildung ein neues Lebenskapitel an, welches sehr prägend sein wird (so rückblickend betrachtet). Und was könnte schöner sein als eine Begrüßung und Integration in die Firma wie diese. Wenn ich so auf meine Ausbildung zurück blicke, hätte ich mich über so einen ersten Tag mehr gefreut. Mein erster Tag war etwas „steif“ und recht kalt…

    Aber sprechen wir nicht über meinen ersten Tag. Das liegt auch schon einige Jahre in der Vergangenheit und Zeiten ändern sich. Was ich sehr wichtig finde, ist die Tatsache das gleich am ersten Tag eine Arbeitssicherheitsunterweisung stattfindet. Denn Unfälle können ja sofort passieren. Daher sollte man schon von Tag Eins an wissen, wie man sich zu verhalten hat. Eine Maßnahme, die ich sehr begrüße!
    Arbeitssicherheit ist ein Thema, welches leider zu oft belächelt wird. „Ach… es passiert doch eh nichts.“ oder „Mir ist noch nie ein Unfall passiert.“ Doch genau so eine überhebliche Einstellung kann fatal enden. Sich mit diesem Thema auseinandersetzen zeugt von wahrer Größe und Reife. Bei mir auf der Arbeit sind wir verpflichtet einen Schutzhelm zu tragen (wie sie bei Brewes zu finden sind). Einige halten sich nich daran. Eine Sache, die tatsächlich nicht verstehe. Es geht immerhin um die eigene Sicherheit. Warum sollte man also freiwillig solch ein Risiko eingehen?

    Wie auch immer. Vielen Dank für den sehr netten Beitrag. Es hat mir Freude bereitet diesen Artikel zu lesen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Markus P.

    • Michael 20. November 2018 um 18:02 Uhr - Antworten

      Wer das Thema Arbeitssicherheit belächelt, hat wohl noch nicht das Video vom Staplerfahrer Klaus gesehen. Ist zwar lustig gemacht, zeigt aber trotzdem wie ernst das Thema ist. Dürfte auch bei Youtube usw. zu finden sein.

Kommentar schreiben

akzeptieren